Infekt bremst KTM Pro Team bei der Weltmeisterschaft aus

Am 15. September fanden dieses Jahr die UCI MTB Marathon Weltmeisterschaften in Mitten der Dolomiten, statt. Bereits eine Woche zuvor reiste das KTM Pro Team, in Höchstform und vollmotiviert nach Auronzo di Cadore (ITA) an, um sich bestmöglich auf das Highlight der zweiten Saisonhälfte vorzubereiten. 

Doch schon zu Beginn wurden die drei KTM Pro Team Athleten durch einen Infekt – mit einer hartnäckigen Erkältung und Fieber – aus dem Rennen gebremst. Bis zur letzten Sekunde kämpften die beiden Steirer Manuel Pliem und David Schöggl sowie der Schweizer Eidgenosse Roger Jenny um eine erfolgreiche Teilnahme, leider vergebens. Manuel Pliem entschied sich bereits am Vorabend des Bewerbs dazu, auf eine Teilnahme zu verzichten. „Es hätte einfach keinen Sinn gemacht und ich wollte auch meine Gesundheit und meine prinzipielle Form nicht gefährden“, so Pliem. Eine bittere Entscheidung nach all der intensiven Arbeit und Investitionen der letzten Monate.

Manuel Pliem: „Optimal vorbereitet und mit meiner bisher besten Saison im Gepäck reiste ich mit viel Selbstvertrauen zur WM an. Ein hartnäckiger Infekt machte mir einen Strich durch die Rechnung und eine Teilnahme aussichtslos. Nun versuche ich meine Gedanken zu sortieren und die Motivation für das letzte Saisonhighlight, das Cape Pioneer Etappenrennen in Südafrika, zu finden.“ 

Etwas besser fühlten sich zu diesem Zeitpunkt seine beiden Kollegen Jenny und Schöggl, die durch einen Start nichts unversucht lassen wollten. „Wir wollten es einfach probieren, haben aber vereinbart, sofort aus dem Rennen zu steigen, sollten es sich nicht mehr richtig anfühlen“, kommentiert Schöggl den Versuch. Am Ende mussten jedoch auch Jenny und Schöggl dem Infekt Tribut zollen und das Rennen aufgeben.

Roger Jenny: „Ich fühlte mich bereits die Tage vor dem Rennen nicht wirklich gut. Merkte einfach, dass mein Körper geschwächt ist. Dennoch wollte ich starten und nichts unversucht lassen. Nach 3h ging dann aber leider gar nichts mehr. Nun liegt mein Fokus auf den Schweizer Meisterschaften, hier möchte ich wieder fit an den Start gehen.“ 

David Schöggl: „Trotz der Infektion in den Vorwoche ging ich motiviert ins Rennen. Schon bald merkte ich jedoch, dass die Kraft für ein so hartes Rennen noch nicht ausreicht. Um mich nicht weiter zu schwächen und die nächsten Bewerbe nicht zu gefährden, gab ich das Rennen nach ca. einer Stunde auf. Natürlich ist es für das ganze Team eine Enttäuschung, da wir uns extrem auf diese WM gefreut und vorbereitet haben. Aber so ist der Sport. “ 

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