Trans Austria

In 8 Tagen vom Neusiedlersee zum Bodensee mit dem Mountainbike

Für gewöhnlich messen sich die Athleten des KTM Pro Teams um diese Jahreszeit mit der Weltelite des Mountainbikesports. Da dies die aktuelle Situation aufgrund der Corona-Krise nicht zulässt, sucht das KTM Pro Team eine neue Herausforderung in den Österreichischen Bergen:  Moritz Bscherer (Wien), Manuel Pliem (Altaussee) und David Schöggl (Eibiswald) begeben sich auf eine selbst geplante Mountainbiketourquer durch Österreich.

Vom Neusiedlersee zum Bodensee führt die Route, dazwischen müssen rund 1.100 Kilometer und über 30.000 Höhenmeter bewältigt werden. Nicht weniger als sieben Bundesländer mit vielen bekannten Orten und Bergpässen werden von 04. bis 11. Juli durch- und überquert. Als Highlight der Route kann beispielsweise die Stoneman Taurista Region mit Flachau erwähnt werden. Die Herausforderung dabei ist, nicht die einfachste Strecke zu wählen, sondern nach Möglichkeit auf unbefestigtem Untergrund einer möglichst alpinen und fahrbaren Route zu folgen.

Begleitet werden die drei KTM Pro Team Athleten von Thomas Garber und Martin Kürbisch (beide aus Eibiswald), aus dem Team KTM RAD.SPORT.SZENE. 

Manuel Pliem, Moritz Bscherer, David Schöggl

Statements der Athleten vor der Tour

Moritz Bscherer: „Mit der Trans Austria wartet ein ganz besonderes Abenteuer auf uns als Team und mich persönlich. Mir gefällt der Gedanke, aus der derzeitigen Situation das Bestmögliche zu machen und abseits der Rennstrecke nach Herausforderungen zu suchen. Das Zusammenspiel aus sportlicher Herausforderung und einzigartigem Erlebnis lassen mich der Woche mit Vorfreude entgegenfiebern.“

Manuel Pliem: „Die Vorfreude auf unser gemeinsames Vorhaben ist groß und steigt in diesen Tagen. Die acht Tage werden eine große Herausforderung für uns Fahrer, wie auch für das Material und ich habe ehrlich gesagt Respekt, wenn ich die Kilometer und Höhenmeter sehe, die uns erwarten.“

David Schöggl: „Es ist schon lange mein Traum, mal eine mehrtägige Biketour zu fahren. Die heurige Situation ohne Rennen macht dies nun möglich. Die Planung hat viel Zeit in Anspruch genommen, ich bin mir aber sicher, dass es sich lohnen wird. Die Tour wird selbst für uns Profis eine Herausforderung. Keiner von uns ist schon mal so viele Tage am Stück, so lange am Bike gesessen.“

Statements der Athleten nach der Tour

Moritz Bscherer: „Die Trans Austria hat definitiv gehalten, was ich mir von ihr versprochen habe. Über abgelegene Wege, hohe Gebirgspässe, vorbei an atemberaubenden Panoramen und teils über sehr forderndes Gelände hat sie uns so einiges abverlangt. Vor allem die unglaublichen Eckdaten mit knapp 60 Stunden auf dem Bike und über 30.000 Höhenmetern lassen mich in Nachhinein schon etwas ungläubig den Kopf schütteln. Ein atemberaubendes Erlebnis wie auch eine packende Herausforderung, die hier heute in Bregenz zu Ende gegangen ist.“

Manuel Pliem: „Ich bin überwältigt von den unzähligen Eindrücken, die wir diese Woche als Team erlebt haben. Ich persönlich bin mit dem enormen Energieverbrauch von 7.000-10.000 kcal pro Tag über mehr als eine Woche nicht zurecht gekommen und habe die nötige Menge an Kalorien nicht reingebracht, die es gebraucht hätte. Völlig leer blieb mir am siebten Tag nur die Option, einen Tag Pause einzulegen. Großer Respekt ergeht daher an meine Kollegen, die die volle Distanz geschafft haben!“ 

David Schöggl: „Es war eine geniale Woche mit unglaublichen Eindrücken. Sportlich sehr herausfordernd und landschaftlich unbeschreiblich. Unsere selbst geplante Trans Austria hat meine Erwartungen definitiv übertroffen. Wir sind ein tolles Team, da ist so ein Projekt umsetzbar und es macht einfach Spaß.“ 

Summa summarum wurden in den 8 Tagen 1.136 Kilometer, 32.025 Höhenmeter und knapp 60 Stunden am Mountainbike zurückgelegt.