Platz Neun bei der Crocodile Trophy

Neun aufregende Etappen liegen hinter Matthias Grick und Manuel Pliem bei der Crocodile Trophy an der Ostküste Australiens. Begleitet von Regen, Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit und einigen Defekten ging das Abenteuer Australien für die beiden Steirer in Port Douglas zu Ende. Der Bad Mitterndorfer Grick beendete das Rennen in der Gesamtwertung auf Platz neun und sammelte damit wichtige Punkte für die Weltrangliste im Cross-Country.

„Es war sicherlich eines der eindrucksvollsten Rennen, das ich jemals gefahren bin. Landschaftlich extrem beeindruckend. Ob quer durch den Dschungel im Regen oder durch das trockene Outback. Neben dir fliegen die Papageien herum“, erinnert sich Grick. Neun Tage lang führte die Crocodile Trophy seine Teilnehmer durch die aufregende Landschaft am fünften Kontinent. Neun Tage lang litten die beiden Steirer auf ihren Mountainbikes.

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Grick: „Tolles Teamwork“

„Jeden Tag wurde voll gefahren. Die Spitzenfahrer haben pausenlos attackiert um sich abzusetzen. Die letzten vier Tage musste ich im Ziel gestützt werden, da ich fast nicht mehr stehen konnte weil ich so fertig war. Was ich sicherlich ewig in Erinnerung behalten werde war das tolle Teamwork. Unsere Betreuer haben uns perfekt unterstützt und vielen Dank an meinen Teamkollegen Manuel, der mir zweimal bei Defekten mit seinen Rädern aushalf“, erzählt Grick.

Die letzte Etappe wurde als Einzelzeitfahren ausgetragen. Grick beendete die 30 Kilometer lange Schlussetappe als Siebter und bester Österreicher. Sein Teamkollege Manuel Pliem wurde Neunter. Der Sieg auf der Schlussetappe und der Gesamtsieg ging an den Schweizer Urs Huber. „Ohne die beiden Defekte wäre sich wohl der sechste Platz ausgegangen, aber wie man bei Manuel auf der ersten Etappe gesehen hat, kann es auch noch schlimmer ausgehen“, kommentiert Grick sein Abschneiden in Australien. Seinem Teamkollegen Pliem brach auf der ersten Etappe die Felge und er verlor mehrere Stunden und war 84. und letzter der Gesamtwertung. Bis zum Ziel in Port Douglas rückte er wieder in die Top 20 vor.

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